Beiträge von Rotkehlchen

    Ich habe des öfteren gelesen, dass Therapeuten bei Ängsten, bei denen man das Haus nicht verlassen kann, keine Therapie Zuhause anbieten, weil das Kontraproduktiv für die Therapie ist, da man ja lernen soll, das Haus zu verlassen.


    In den ersten Gesprächen müsse man auf jeden Fall ersteinmal zum Therapeuten in die Praxis. Selbst wenn er dann bereit ist, die Therapie eine Zeitlang online durchzuführen, muss man es irgendwann schaffen, die Therapie in der Praxis weiter zu führen.


    Illy, warst du schon mal in einem stationären Aufenthalt?

    Hallo Kiki,


    ich habe das Buch und es teilweise gelesen. Man muss aber vorsichtig sein, es kann auch stark triggern. Ohne therapeutische Begleitung würde ich es bei PTBS nicht unbedingt empfehlen.

    Kann vielleicht der Hausarzt oder Psychiater ein beruhigendes Medikament für diese Untersuchung aufschreiben?


    Es gibt auch verschiedene Entspannungsübungen, die man erlernen kann.

    Geht sie denn zum Therapeuten? Falls ja, kann kann sie mit ihm/ihr darüber sprechen, er kann ihr auch Methoden zeigen, was sie machen kann, damit es ihr dabei nicht so schlecht geht (z.B. inneres Kind an einen sicheren Ort bringen o.ä.).


    Wäre gut, wenn du ein bisschen mehr über deine Frau schreibst (seit wann weiß sie von ihrer Erkrankung, wird es behandelt, usw. ) sonst ist es schwer Ratschläge zu geben.

    Hallo Wokini,


    du machst nichts falsch, es ist eine PDF und ich hab es falsch reingestellt. Ich versuche es später nochmal.


    Hier ein anderer Link mit ähnlichem Inhalt:

    https://www.bistum-muenster.de…8-Muenster-Diagnostik.pdf


    Hoffe der läßt sich jetzt öffnen.


    Frieda

    Ich bin davon ausgegangen, dass es international gleich ist, ab wann das gültig ist. Der Link kommt aus der Schweiz und im Text steht, dass es ab 1.1.22 gültig ist.

    Werde mir deinen Link dazu später mal duchlesen. Danke für die Info.

    Hallo Gast,

    vielleicht möchtest du dich bei uns anmelden (geht im Moment nur am Wochenende), dann kannst du geschützter Beiträge schreiben. Ich bin sicher, du bekommst da Anworten auf deine Frage.


    LG Rotkehlchen

    Hallo Gast,


    ich hab zwar dissoziationen aber ohne Zeitverlust, deshalb kann ich persönlich dir dazu nichts sagen. Aber vielleicht meldest du dich richtig an, da bist du dann auch in einem geschützten Bereich, wo nicht jeder mitlesen kann und dort gibt es vielleicht andere, die dir mehr helfen können. Überleg es dir.

    LG Rotkehlchen

    Hallo EIST127,


    zunächst mal, du bist nicht Schuld daran, dass es ihm schlecht geht, lass dir dass von ihm nicht einreden! Eine PTBS ist keine Entschuldigung dafür, dass er dich schlecht behandelt, dass musst du dir nicht gefallen lassen, du darfst dich wehren und du mußt auf dich achgeben.

    Das kann er nicht, da er keine Verkehrsmittel Nutzen kann und vorallem nicht mit mir. Ich werde heute zu einer Beratungsstelle gehen.

    Das habe ich nicht ganz verstanden. Wie kommt er denn zur Therapie hin, wenn nicht mit dem Verkehrsmittel oder findet die Online statt (wenn ja, wäre das doch sicher möglich sich nach Rücksprache mit dem Therapeuten dort zu beteiligen? Es bringt bei solchen Problemen, oft sehr viel, wenn der Partner hin und wieder bei den Therapiegesprächen dabei ist, damit ein neutraler Austausch über den Therapeuten stattfinden kann. Wenn er mit dir nicht in einem Verkehrsmittel fahren kann, kannst du ja schon einen Bus/Bahn früher fahren, wie er und dort auf ihn warten.

    Natürlich kannst du zusätzlich zu einer Beratungsstelle gehen aber oft hilft es auch dem Therapeuten, wenn er sieht, welche Probleme es in der Partnerschaft gibt, die Therapie sinnvoll fortzuführen. Außerdem würde er vielleicht zwischen euch beiden neutral vermitteln können, so dass dein Freund in Zukunft anders reagiert.


    Vielleicht hilft dir ja folgender Link weiter:

    https://www.neurologen-und-psy…mata-schwere-belastungen/


    LG Rotkehlchen

    Hallo zusammen,


    da hier viele sind, die Probleme mit dem Entspannen und Einschlafen haben, stelle ich folgenden Link von Guido Ludwigs ein:


    https://www.youtube.com/playli…GlqiPIYf1K8xU&app=desktop


    Ihr solltet aber vielleicht vorher mit eurem Therapeuten sprechen, ob das gut für euch ist oder es vorher in wachem Zustand mit geöffneten Augen anhören, weil manche Meditation sehr stark ist. Mir persönlich hilft es wirklich mal total abzuschalten.


    Wer z.B. autogenes Training, Traumreisen oder Muskelentspannung nach Jakobsen nicht verträgt, sollte diese Meditation nicht machen.


    LG Rotkehlchen

    Ich bin da zweitrangig.

    Hallo Gast12:hi:,


    dass solltest du bitte nie in eurer Beziehung zulasssen, ihr seid gleichrangig (das sollte eingentlich bei jeder Beziehung so sein), du bist nicht zweitrangig. Du hilfst ihm auf keinen Fall mit Mitleid.


    Es ist schön, dass ihr miteinander gesprochen habt und dass er jetzt scheinbar dir gegenüber etwas offener wird und natürlich hat er auch das Recht auf eine Beziehung mit einem anderen Menschen. Menschen mit (K)PTBS sind ja nicht automatisch schlechte Menschen.


    Ich bin verheiratet und habe Familie. Zum Zeitpunkt meiner Hochzeit, wußte ich noch gar nichts von meinen Problemen. Ich habe einen Mann, der offiziell psychisch gesund ist und trotzdem hat er mir vor vielen Jahren das Leben zu;( Hölle gemacht. Er hat mich nicht geschlagen aber seelisch fertig gemacht. Obwohl ich in der Kindheit geschlagen wurde, habe ich mir damals oft gewünscht, er würde es tun, anstelle von diesen seelischen Wunden, die er mir zufügt, vielleicht hätte ich dann die Kraft gehabt, mich zu trennen.


    Ich stehe absolut dahinter, dass ihr euch eine Chance geben sollt und ich schreibe hier auch nur, damit du eben nicht mit einer rosaroten:love: Brille (wie ich es getan habe) in die Beziehung gehst. Aber wie du an meinem Beispiel siehst, kann man auch mit einem "gesunden" Menschen schlimme Probleme bekommen.

    Ich drücke euch beiden ganz fest die Daumen, dass ihr eine lange und glückliche Beziehung haben werdet. Gib auf dich acht!


    LG Rotkehlchen

    @ Gast

    ich hoffe, du fast das was ich schreibe nicht als Bevormundung auf, soll keine sein. Ich versuch wirklich nur aus eigenen Erfahrungen zu berichten.

    Es ist gut, wenn du eine starke Person bis aber wie du schon schreibst, spielen da Gefühle mit. Es sind ja alle Menschen auch unterschiedlich und reagieren auch unterschiedlich und bei so komplexen psychischen Störungen, hat ja man ja nicht zwangsläufig alle Symptome die genannt werden. Männer mit KPTBS reagieren häufiger mit Gewalt nach außen, Frauen richten die Gewalt meist eher gegen sich.

    LG Rotkehlchen

    Soldier1984


    du schreibst, dass du dich schon ein paar mal von deiner Freundin getrennt hast und ihr dann aber wieder zusammen gekommen seid. Vielleicht schreibst du (für Gast mal), ob du den ersten Schritt gemacht hast oder deine Freundin und wenn es deine Freundin war, was du dann empfunden hast. Warst du z.B. glücklich darüber, dass sie sich wieder gemeldet hat oder bist du nur wieder mit ihr zusammen gekommen, weil du sie z.B. nicht verletzen wolltest?


    @Gast

    ich würde ihm einfach nur einen Brief schreiben, in dem du ihm erklärst, dass du seine Situation akzeptierst, dass er sich, wenn ihm danach ist und er sich besser fühlt., bei dir melden kann.

    Wie aber die anderen hier schreiben, ist das keine leichte Beziehung und du musst über Jahre hinweg, mit Schwierigkeiten rechnen. Es kann eine lange Zeit gut laufen, sogar 2-3 Jahre lang und man denkt, man hat alles im Griff und dann bricht plötzlich ohne Vorwarnung alles über einen herein und der ganze spuk geht von vorne los.

    In einer Beziehung kann ich dir nur raten, dir genug Recourcen aufzubauen, enge Kontakte zu anderen guten Freunden aufrecht zu halten und auch viele Sachen alleine zu machen z.B. Sport/Hobbys und ihn nicht wie einen Kranken zu behandeln, sondern als Vollwertig.

    Ich bezeichne mich nicht als krank, wie z.B. jemand mit schweren Wahnvorstellung, die Zeitweise wirklich nicht wissen, was sie tun, ich bezeichne es als eine Störung, mein Geist ist dabei völlig klar. Alles was ich entscheide, entscheide ich völlig bewußt, was nicht heißen soll, dass meine Entscheidungen in diese Momenten immer richtig sind und natürlich von der Störung auch beeinflußt werden.


    LG Rotkehlchen


    PS: Du schreibst, du arbeitest im psychiatrischen Bereich. Ist da nicht jemand, mit dem du darüber sprechen kannst?

    Ich weiß nicht, ob das mit dem Reiseführer über den Wunschurlaubsort so gut ist. Denke er wird sich damit überfordert und unter Druck gesetzt fühlen. Vielleicht braucht er etwas Zeit. Mit der Postkarte finde ich eine gute Idee.

    Ich muss dich allerdings auch warnen, es kann Wochen oder Monate dauern, bis er sich meldet und es kann auch sein, dass er sich gar nicht mehr bei dir meldet oder dir aus dem Weg geht (was er dann nicht persönlich meint, es ist die Krankheit, die ihn so handeln läßt), du müßtest das dann leider akzeptieren.


    LG Rotkehlchen

    Hallo Gast 12,


    ich kann das Verhalten des Mannes ein wenig nachvollziehen. Mir geht es auch manchmal so, dass ich mich völlig zurückziehe (soweit das geht, denn ich habe Familie), weil ich es nicht ertragen kann, mit jemanden zusammen zu sein. Ich habe immer das Gefühl, anderen zur Last zu fallen.


    Er hat Sorge mir psychische und körperliche Gewalt anzutun

    Vielleicht ist ja sowas schon mal passiert und er hat Angst, es würde sich bei euch wiederholen. Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit

    (K)PTBS mit körperlicher Gewalt reagieren (das gilt nicht für alle, nur kann es vorkommen).


    Schreib ihm doch einen Brief und sag ihm, dass du seine Entscheidung, dass ihr im Moment kein Paar sein könnt, akzeptierst. Du könntest ihn fragen, ob ihr euch trotzdem für gemeinsame Freizeit-Unternehmungen (an Tagen wo es ihm gut geht) treffen könnt.


    Nur als gute Freunde, nicht als Paar, vielleicht auch um euch besser kennen zu lernen und dann abwartet, was sich mit der Zeit daraus ergibt. Kann sein, dass er sich dann nicht so unter Druck gesetzt fühlt.


    Sollte er das aber ablehnen, ist es wohl besser ihn in Ruhe zu lassen, bis er sich von alleine bei dir meldet (allzugroße Hoffnungen hätte ich dann aber nicht). Ich war mal mit einem Soldaten in einer psych. Klinik. Er hat mir gemalte Bilder von dem gezeigt, was er erlebt hat, es muss sehr schrecklich gewesen sein.


    LG Rotkehlchen

    Hallo Gibby,


    du kannst dir bei einem/r Psychotherapeuten/in einen Termin zu einem Vorgespräch (Probatorische Sitzung) bzw. Erstgespräch geben lassen und mit ihm über dein Problem sprechen.
    Nur er/sie kann dir sagen, ob eine Therapie nötig ist bzw. helfen kann und ob es ein Trauma ist oder nicht.

    Man hat die Möglichket 4-5 probatorische Sitzungen bei einem Therapeuten zu machen, bevor man sich entscheidet, ob man eine Therapie machen möchte und ob man sie bei dem Therapeuten machen will oder bei jemand anderen.


    Es gibt unterschiedliche traumatische Erlebnisse, die aber nicht zu einer PTBS führen. Es kann sich bei dir auch um eine Anpassungsstörung oder Angststörung usw. handeln. Dies kann aber wirklich nur ein Therapeut in einem Gespräch klären.


    Wenn du zu einem Diplom Psychotherapeuten gehst, der eine Krankenkassenzulassung hat und von der Krankenkasse zugelassene Verfahren anbietet (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologische Psychotherapie oder Psychoanalyse), übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Gespräch (vorausgesetzt du bist gesetzlicher Kassenpatient) und die Psychotherapie, die dann der/die Therapeut/in beantragen würde.

    Bist du Privatversichert, mußt du dich erst mit deiner Privatversicherung in Verbindung setzen.


    Wenn du noch fragen hast, beantworte ich sie dir gerne.


    Viele Grüße

    Rotkehlchen