Beiträge von Audrey

    Ich denke es kommt darauf an ob er das Helfen anderer so empfindet dass diese kleinen „Erfolgserlebnisse“ (gebraucht zu werden, etwas produktiv beitragen können) ihn selbst stärken und daher im Moment für seine Balance extrem wichtig sind oder ob er einfach immer schon überall zur Stelle war ohne es überhaupt zu reflektieren. Ist vielleicht auch eine Frage der Persönlichkeit und Erziehung?


    Wenn man woanders Baustellen hat kann es sehr erleichternd sein anderen zu helfen, so geht es mir auch, um zu sehen dass man überhaupt noch irgendetwas auf die Reihe bekommt.

    Vielleicht hat ein Trauma (ich weiß ja nicht was er erlebt hat) auch dazu geführt dass er jetzt erst ehrenamtliches Helfen für wichtig erachtet im Leben.

    Bei mir haben traumatische Erfahrungen schon mein Weltbild und Wertesystem dahingehen stark verändert dass ich sehr viel sozialer eingestellt bin als früher.